Englische Versicherungen

Die Englische Versicherung erfreut sich immer größerer Beliebtheit in Deutschland.

 

Welche Gründe gibt es für die Entwicklung?

  • Anlagepolitik der Lebensversicherungen
    Für den Erfolg der Vermögensanlage und damit der Höhe des Zinsüberschusses ist nicht die Anlagestrategie im Sinne eines Schwergewichtes auf der einen oder anderen Anlageart, sondern vielmehr das Geschick bei der Auswahl der richtigen Fristigkeit einer Anlage in bestimmten Zeitpunkten, des günstigsten Zeitpunktes für Kauf und Verkauf von Anlageobjekten und besonders die möglichst treffende Wahl der besten Anlage innerhalb jeder Anlage entscheidend.

    Bei den britischen Anbietern von Renten-& Lebensversicherungen werden trotz hoher Aktienanteile von bis zu 80% attraktive Performancechancen und Garantie geboten, die im Ergebnis nicht schlechter sind als die der deutschen Anbieter. Während man sich bei einem deutschen Anbieter mit einer Verzinsung auf den Sparanteil von ca. 3% begnügen muss, liegen die damit vergleichbaren Jahresdividenden bei kapitalmarktkonformen 5%.
    Dennoch hat zum Beispiel Clerical Medical am Jahresende 2000 so hohe Reserven angesammelt, dass die versprochenen Garantien selbst ohne Performance der Märkte hätten bedient werden können.

  • Ertragsstärke
    Von den Erträgen profitieren bei einer Versicherung in Form einer Aktiengesellschaft die Gesellschaft über die stillen Reserven, die Aktionäre über die Dividenden und zuletzt die Versicherungsnehmer über die ausgeschütteten Überschussanteile.
    Die Anbieter haben in der Vergangenheit hohe Reserven mit den Prämien der Versicherungsnehmer gebildet und diese zugunsten der Gesellschaft gehortet und teilweise ausgelagert.
    Eine zeitgerechte Ausschüttung der so gebildeten Reserven an die Versicherungsnehmer erfolgte in den meisten Fällen nicht.

    Das britische System folgt der Erkenntnis, dass die Aktienanlage mittel- bis langfristig die vergleichbar höchsten Erträge erwirtschaftet und Garantien immer dann gegeben werden können, wenn ausreichende Kapitalreserven zur Erfüllung der Garantien vorhanden sind.

    Nehmen wir das Beispiel Clerical Medical:

    Die Gesellschaft handelt aus dem Blickwinkel einer Investmentgesellschaft. Ihre Aufgabe ist es, Erträge aus den Prämien für den Kunden zu erzielen und dafür eine Verwaltungsgebühr in Rechnung zu stellen, alle gebildeten Erträge gehören dem Kunden und werden letztendlich ausgeschüttet, stille Reserven kennt das britische System nicht.

  • Aufsicht
    Die Aufsichtsbehörde in Gestalt des Handelsministeriums Großbritanien verfolgt den Ansatz: "Tue, wozu Du qualifiziert bist, aber beweise jederzeit, dass Du Deinen Verpflichtungen dem Kunden gegenüber einzuhalten in der Lage bist".

    Im Ergebnis sind die Gesellschaften in ihrer Anlage- und Produktpolitik frei, unterliegen jedoch einer laufenden Kontrolle in Gestalt des durch das Handelsministerium entsandten Aktuars. Die Erfahrung macht sich bezahlt: Wettbewerbsorientierte Ad Hoc Aktionen wie der Einstieg in die Aktien zum Höchstkurs sind den britischen Anbietern erspart geblieben, erst recht der Einstieg in unreife Märkte und illiquide Beteiligungen.

Wichtige englische / britische Lebensversicherungen:

  • Clerical Medical Lebensversicherung
  • Standard Life
  • Canada Life – gut, dies ist zwar keine britische Lebensversicherung, muss aber den Vergleich nicht scheuen. Denn im Test schneiden Rentenversicherung und auch die Lebensversicherung der Canada Life immer gut ab und verfolgt eine den Briten vergleichbare Geschäftspolitik.



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